Museum für Seismologie und terrestrischen Magnetismus


Das Museum für Seismologie und terrestrischen Magnetismus befindet sich in einem während der Herrschaft des deutschen Kaisers Willhelm II im Jahre 1900 zur Unterbringung der seismischen Zentralstation gegründeten Gebäudes. Diese seismische Station, welche bis in die siebziger Jahre hinein noch Verwendung fand, wurde nach und nach durch modernere Seismometer, welche an ruhigeren Orten in den Vogesen aufgebaut wurden, ersetzt.

Das Museum setzt sich aus 2 unabhängigen Sammlungen von Instrumenten zusammen: auf der einen Seite den alten Seismometern der Station und auf der anderen Seite einer Reihe von Apparaten zur Messung des terrestrischen Magnetfeldes. Poster, sowie alte Dokumente, mit teilweise historischem, teilweise wissenschaftlichem Charakter bieten den Besuchern Einblicke in die Geophysik, und hier speziell in die Seismologie und den Erdmagnetismus.


Die Sammlungen


Säale A und B: Seismologie

Die Seismometer der ehemaligen Station sind untergebracht in 2 Säalen, wobei die sehr schweren Seismometer an ihren Originalplätzen belassen wurden. Die Nummerierung der Seismometer berücksichtigt den Aspekt der technischen Evolution, vom ältesten Seismometer, dem Rebeur-Ehlert, welches nach 1895 zurückdatiert und damit zu den frühesten weltweit je gebauten Seismometern zählt, bis hin zu den Seismometern aus den 1950ern.

  1. Rebeur-Ehlert (1895)
  2. Wiechert (1905-1909)
  3. Mainka
  4. Vicentini
  5. Das grosse Pendel (1925)
  6. Mintrop
  7. Galitzin (1910)
  8. Ewing-Press (1953)
  9. Peterschmitt
  10. Rocard
  11. Willmore (1950)
  12. Pendel von Blum
  13. Pendel von Melchior
Saal C: Erdmagnetismus

Im Saal zur Rechten befindet sich eine kleine Sammlung von Apparaten welche der Messung des Erdmagnetismus dienten. Verschiedene davon fanden Verwendung in den Polarregionen während der Polarmessungen 1932-33, andere, welche im Rahmen des Internationalen Geophysikalischen Jahres (1957-58) in den Polarregionen aufgebaut wurden, fanden bis in 1980 Verwendung in den französischen Observatorien in der Süd-Hemisphäre.

  1. Inklinatorium
  2. Chronometer (1955)
  3. Schmidt Vertikalfeldwaage (Z)
  4. Polar Horizontalintensität Magnetometer (Q.H.M.) mit Stativ (1952)
  5. Schmidt Horizontalfeldwaage (H)
  6. Rothé-Carpentier magnetische Feldwaage
  7. Chasselon magnetische Theodolit (1930)
  8. La Cour Variometer (Deklinationsvariometer)
  9. La Cour (X,Y,Z) Variometer mit Registrierapparat
  10. Cambridge Erdinduktor
  11. Chasselon magnetische Theodolit (1956)
  12. Horizontalintensität Magnetometer (Q.H.M.)
  13. Vertikalintensität Magnetometer (B.M.Z.)
    Erdmagnetismus bald in Deutsch übersetzt...


Die Präsentation eines Observatoriums fûr Magentismus von heute : Animation per Photos


EOST Homepage